Münchner Heldentheater - Wir machen Theater ...


In vorbereitung:

von Andreas Berner

Uraufführung am 28.11.19 in München

Zusatzvorstellung am 17.01.20 in der Mohr-Villa München-Freimann          um 19.30 Uhr! Eintritt auf Spendenbasis.

Inszenierung: Andreas Berner

Mit: Ali Akbaba, Lutz Bacher, Georg Grieshaber, Lena Hedemann, Holger Jerzembek, Katrin Schmölz, Martina Sedlmeier, Katrin Thomaschewski

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2086. Große Teile der Erde sind durch den Klimawandel mittlerweile unbewohnbar geworden. Nur in Antarctica, der inzwischen eisfreien Antarktis, ist Leben möglich, jedoch nur für einen Teil der Menschen.

So treffen sich sieben Wissenschaftler*innen - die Geschlechterfrage ist durch Ununterscheidbarkeit gelöst - zu einer Konferenz, in der das Besiedelungsrecht Antarcticas und damit die Zukunft der Menschheit geregelt werden soll. Doch bald entpuppt sich die Überlebenshoffnung des bewohnbaren Kontinents zum Zankapfel und die scheinbar rational-denkenden Wissenschaftler*innen zu egoistischen Interessenvertreter*innen.

In seiner tragischen Komödie entwickelt Andreas Berner aus einer Konferenz im Talkshow-Format ein Sittengemälde des Umgangs von Menschen mit der existenziellen Katastrophe, die sich keinesfalls um gemeinsame Lösungen bemüht, sondern gegeneinander ums eigene Wohl kämpft.

Wie schon in seinen letzten Produktionen lässt Berner die Schauspieler aus ihren Rollen treten und Stück und Inhalt reflektieren und kommentieren. So erzählt die Zukunftssatire „Antarctica“ sehr viel über den Zustand der heutigen Gesellschaft.

Zuschauerreaktionen:

"Das Münchner Heldentheater: Aktuell wie immer. Wird jedesmal von der Gegenwart überholt. Hingehen. Es lohnt sich!" (Thomas)

"Erstmal großes Lob an die Akteure. Das Stück ist gut gespielt und es hat Spaß gemacht. Top" (Arno Nym)

"8 Wissenschaftler überlegen sich wie sie Antarctica besiedeln können. Die ersten Überlegungen scheitern schon daran, dass jeder der anwesenden Wissenschaftler profilierungsgeil auf seine Titel beruht (sehr witzig ironisch rüber gebracht). Das Ganze mündet schließlich in einer Ratlosigkeit wissen zu wollen, wie es weitergeht. Wie wir Menschen "anders" werden können.
Mir hat das Thema sehr gefallen und die Schauspieler waren in ihrem Ausdruck derart intensiv, dass ich mit Begeisterung folgen konnte.Hut ab! Was für ein grandioses Theaterstück!" (Chrissie)

"Die Inszenierung war ganz schön anspruchsvoll - und mutig, finde ich. Mir hat es gut gefallen.und die Spieler, wirklich gut... die hatten ja Einiges auswendig zu lernen..Aber ich glaube, dass mancher Zuschauer mit dem quantenphysikaischen Teil etwas überfordert war? Ich mußte mich schon ziemlich konzentrieren um noch zu folgen... Der Schlussteil war dann  nochmal ein richtiges Feuerwerk!" (Angelika)

"Das war ein sehr ehrliches Stück zu einem bitterernsten Thema – toll gespielt und mit philosophischer Weisheit durchdrungen - den Schauspielern merkt man ihre Freude, aber auch die Ernsthaftigkeit am Spiel an. Hat mir gut gefallen und mich eigentlich nur bestätigen können in meinen Überzeugungen, die da wären: Wissenschaftler sind auch nur Menschen; ohne die Wissenschaft und die Vernunft werden wir den Klimawandel nicht meistern, aber auch nicht ohne Herzensweisheit; Wissenschaft, Spiritualität und Religion schließen sich nicht aus, im Gegenteil… Danke für diesen Abend!" (Beate)

 


In Vorbereitung für 2020:

Ich bin der Wind

von Jon Fosse

Premiere am 25.06.2021


Zum Newsletter anmelden

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.