einen blick auf die welt wagen ...

ich bin der wind

von jon fosse

Auf einem Boot versucht ein Mann seinen besten Freund in der Gegenwart zu halten, obwohl der sich von der Welt längst verabschiedet hat. Unaufhörlich kreisen die beiden Männer um wesentliche Fragen ihrer Existenz und des Endes. Gibt es einen Weg aus diesem Kontinuum? Jon Fosse schuf mit diesem Stück eine poetisch verdichtete Meditation über das Menschsein und die Sehnsucht nach Transzendenz. Mit Klängen und Bildern werden in dieser Inszenierung die eindringlichen Dialoge der Protagonisten ergänzt, um etwas Drittes entstehen zu lassen. Öffnet sich ein neuer Raum? Scheint hier das Leben rückwärts zu laufen? Oder war der Anfang doch das Ende? Lebt der Mensch in seinem persönlichen Traum, bis er erwacht? Das Münchner Heldentheater wagt sich mit dieser Inszenierung von der Erde bis in die Sphären des Numinosen.

 

Schauspiel: Holger Jerzembek und Ali Akbaba

Bühnenmusik: Susanna Koussouris

Regie und Ausstattung: Andreas Berner

Spieldauer 80 Minuten

Premiere am 3. März 2022 um 20 Uhr

Aufführungen: 3./4./5./17./18./19. März jeweils um 20 Uhr

Spielstätte: Einstein Kultur


muenchner_helden*theater - ONLINE_SKATING, INLINE_DATING
muenchner_helden*theater - ONLINE_SKATING, INLINE_DATING

online_skating, inline_dating

Komödie von Holger Jerzembek, Uraufführung

In seinem ersten Theaterstück befasst sich Holger Jerzembek mit den Gefahren der Manipulation durch Technik. In seiner Komödie Online_Skating Inline_Dating kombiniert ein Erfinder ein Mobiltelefon, das sich mit seinem Nutzer verschweißt, mit einer Dating-App, um herauszufinden, wie sich Menschen damit auch in ihren intimsten Momenten steuern lassen.

 

In der Uraufführungsinszenierung verlegt Regisseur Thomas Stumpp das Geschehen daher in die Zukunft, in eine seltsam altertümlich-futuristisch anmutende Parallelwelt des Jahres 2317. Das Tempo der Entwicklungen, ja des ganzen Lebens hat sich beschleunigt. Haushaltsgeräte, die das Leben angenehm machen, sind nicht mehr nur smart von überall her steuerbar, sondern haben mittlerweile auch humanoide Gestalt angenommen. Die Menschen hingegen haben angefangen, sich mehr und mehr ihren Geräten anzugleichen, so wie langjährige Hundebesitzer oft ihren vierbeinigen Freunden ähnlich sehen. In dieser bunt bewegten Welt läuft auch dem genialen Entwickler Engelbert Distel seine Erfindung aus dem Ruder, denn wie sich  am Ende herausstellt,  findet die wahre Liebe ihren eigenen Rhythmus und lässt sich weder steuern, noch manipulieren. Vielmehr überwindet sie Zeit und Raum und lässt auch in dieser eigentümlich durchtechnisierten Welt das Menschlichste am Ende die Oberhand gewinnen.

 

Jerzembeks schnelle und witzige Dialoge werden kontrastiert durch ein menschlich-emotional agierendes Ensemble und so geht dieses Spiel um Macht und Ohnmacht in einem Rausch von Farben und Klängen über die Bühne.

 

Mit: Anna Schmölz, Georg Grieshaber, Jonas Stöhr, Katrin Schmölz, Katrin Thomaschewski, Nils Paskarbis

Musiker: DIRK

Regie und Ausstattung: Thomas Stumpp

 

Spieldauer 60 Minuten

 

Zusatzvorstellungen noch nicht festgelegt

Aufführungsort: Einstein Kultur, Einsteinstraße 42, München

 

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 5 Au-Haidhausen

 

 

Zuschauerstimmen:

 

"Die Schauspieler haben ihr Rollen professionell gespielt – Respekt. Mit wenig technischem Aufwand und nur 6 Schauspielern eine faszinierende und unterhaltsame Handlung mit schönen Wortwechseln auf die Bühne gebracht. Tja – und als Resümee: der Mensch ist in Sachen Liebe doch den Algorithmen überlegen."

 

"Glückwunsch zur gelungenen Uraufführung! Bei dem hervorragend inszeniert und gespieltem Stück wird einem richtig der Spiegel vorgehalten."

 

 

"Hat Spaß gemacht! War kurzweilig und amüsant."


Zum Newsletter anmelden

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.