Münchner Heldentheater - Wir machen Theater ...


Münchner Heldentheater - Echokammer
Münchner Heldentheater - Echokammer

Nächste Premiere:

 

"Echokammer" ab 21. Februar 2019 (Uraufführung)

Ein Theaterstück von Andreas Berner

Wie ist es, dement zu sein? Wie lebt man in einem Pflegeheim? Wie ist es, seinen eigenen Verfall mitzuerleben? Wann hört das Leben auf? Mit diesen Fragen haben sie die vier Protagonist*innen unseres Stückes in besonderem Maße auseinanderzusetzen. Als Bewohner*innen eines Pflegeheims für Demenzkranke, das wie viele andere Heime auch vom Pflegemangel betroffen ist, vegetieren sie tagtäglich dahin, sollen im Aufenthaltsraum brav Kuchen essen, wie es der überlastete Pfleger hilflos fordert. Aber plötzlich scheint Leben in ihre müden Körper zurückzukehren und sie beginnen über Echokammern, Digitalisierung, Klimawandel, Wohlstandsgesellschaft und Demenz zu diskutieren, ein kurzes, munteres Aufleben der Akteur*innen im Ringen mit sich selbst, dem Publikum und der Welt. Höhepunkt ist die aktionistische Befreiung aus der Echokammer, im Schulterschluss mit dem Publikum, bevor sie endgültig in der Demenz verschwinden. Eine postdramatische Bearbeitung des Themas mit realtistischem Bezug und Ästhetik.

 

Regie: Andreas Berner

Mit: Ali Akbaba, Annette Stoffel, Gabriele Weller, Georg Grieshaber, Thomas Stumpp

Premiere: 21. Februar 2019

Spieltermine: 22./23./27./28. Februar 2019

Beginn: jeweils 20 Uhr, Einlass ab 19:45 Uhr, Abendkasse geöffnet ab 19:30 Uhr

Spielort: Einstein Kultur, Einsteinstraße 42, 81675 München (direkt an der U-Bahnstation Max-Weber-Platz)

(die Website von Einstein Kultur ist momentan außer Betrieb)

Karten: 18,- Euro / 12,- Euro ermäßigt (Studenten, Schüler, Auszubildende, Schwerbehinderte, Hartz IV)

Kartenreservierung: über unsere Kontaktseite

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die Alzheimergesellschaft München

Alzheimer Gesellschaft München e.V.


Münchner Heldentheater
Münchner Heldentheater

 

"Rausch der Verwandlung" - Die letzte Vorstellung ist gelaufen, das Projekt vorbei. Schön war es! Sehr bewegend und begeisternd. Und so ein Abschied von einem Theaterstück macht auch ein wenig traurig. Dankbarkeit dafür, dass dieses Stück mit Hilfe der vielen tollen Menschen den Weg auf die Bühne gefunden hat. Und dafür, dass so viele Menschen das Stück sehen wollten. Jetzt ist es Zeit für einen neuen Aufbruch, das Vergangene ruhen zu lassen. Das neue Stück wartet schon!

Rausch der Verwandlung

Theaterstück nach dem Roman von Stefan Zweig

Im Einstein Kultur, Einsteinstraße 42, 81675 München (direkt an der U-Bahnstation Max-Weber-Platz)

(die Website von Einstein Kultur ist momentan außer Betrieb)

Premiere: 29. Oktober, 20 Uhr

Weitere Spieltermine: 30. Okt., 2.-4. Nov., jeweils 20 Uhr

 

Karten zu 18 Euro normal / 12 Euro ermäßigt (Studenten, Schüler, Schwerbehinderte, Hartz IV)

Karten sind an der Abendkasse in bar zu bezahlen. Reservierte Karten liegen bis Vorstellungsbeginn an der Abendkasse zur Abholung bereit.

Kartenreservierung über das Kontaktformular dieser Website möglich

 

Es spielen: Karoline Barsch, Georg Grieshaber, Josef Mittermayer, Jeanne Schehrer, Thomas Stumpp, Katrin Thomaschewski

Tanz: Karoline Barsch

Musik: Josef Mittermayer

Inszenierung: Andreas Berner

 

Inszenierung des Romanfragments von Stefan Zweig. Im Sommer 1926 wird die junge Christine für ein paar Tage Teil der Welt der Reichen und Schönen. Aber dieser Traum findet ein jähes Ende durch Missgunst und Feigheit der feinen Gesellschaft. Sie stürzt zurück in ihr kleines Leben und solidarisiert sich mit dem Kriegsversehrten Ferdinand.Gemeinsam suchen sie nach einer Möglichkeit, ihrer Armut zu entfliehen.

Mit freundlicher Unterstützung durch das

Münchner Heldentheater - Rausch der Verwandlung
Münchner Heldentheater - Rausch der Verwandlung
Münchner Heldentheater - Rausch der Verwandlung
Münchner Heldentheater - Rausch der Verwandlung

Warum dieser Roman für das theater?

Warum eine Dramatisierung von „Rausch der Verwandlung“? Haben wir inzwischen nicht schon genug Romane auf dem Theater? Und schon wieder einen Klassiker? Dazu habe ich mich entschieden, weil Zweigs Protagonisten den Dreck fressen, den ihnen die Gesellschaft im Jahre 1926 hinwirft. Weil sie das lange genug getan haben. Und weil sie schließlich Nein sagen zu dem Zauber. Sie wiedersetzen sich. Sie hören einfach auf, mitspielen zu wollen. Zu lange haben sie sich abgemüht, ein Teil dieser schönen, seligen, oberen Welt zu werden. Jetzt ist es genug! Sie benötigen nichts mehr. Sie lassen alles ziehen. Auch unsere heutige Wohlstandsgesellschaft existiert auf Kosten von Benachteiligten, dem Ausschuss unseres Konsum- und Leistungsdenkens. Es scheint so, als würden alle Gesellschaften zu jeder Zeit Arm und Reich produzieren, Oben und Unten, Privilegierte und Unterprivilegierte. Stefan Zweig hat diese Zusammenhänge in seinem Romanfragment sehr detailliert und klug beschrieben. Er war ein aufmerksamer und kritischer Beobachter des Politischen und Gesellschaftlichen. Mit seiner großartigen Vision für ein Leben in Frieden und Menschenwürde war er geradezu ein Utopist und seiner Zeit voraus. Für unsere Gegenwart ist er hoch aktuell. Wichtig, ihm nach wie vor eine Stimme zu verleihen und die Probleme zu benennen. Das macht diesen Roman wertvoll für das Theater.

Andreas Berner, Spielleiter


Münchner Heldentheater / Szene aus Nora reloaded 2015
Münchner Heldentheater / Szene aus Nora reloaded 2015

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