Münchner Heldentheater - theater für münchen!


Münchner Heldentheater / Josef Mittermayer und Karoline Barsch als Ferdinand und Christine
Münchner Heldentheater / Josef Mittermayer und Karoline Barsch als Ferdinand und Christine

Rausch der Verwandlung

Theaterstück nach dem Roman von Stefan Zweig

Im Einstein Kultur, Einsteinstraße 42, 81675 München (direkt an der U-Bahnstation Max-Weber-Platz)

Premiere: 29. Oktober, 20 Uhr

Weitere Spieltermine: 30. Okt., 2.-4. Nov., jeweils 20 Uhr

 

Karten zu 18 Euro normal / 12 Euro ermäßigt (Studenten, Schüler, Schwerbehinderte, Hartz IV)

Karten sind an der Abendkasse in bar zu bezahlen. Reservierte Karten liegen bis Vorstellungsbeginn an der Abendkasse zur Abholung bereit.

Kartenreservierung über das Kontaktformular dieser Website möglich

 

Es spielen: Karoline Barsch, Georg Grieshaber, Josef Mittermayer, Jeanne Schehrer, Thomas Stumpp, Katrin Thomaschewski

Tanz: Karoline Barsch

Musik: Josef Mittermayer

Inszenierung: Andreas Berner

 

Inszenierung des Romanfragments von Stefan Zweig. Im Sommer 1926 wird die junge Christine für ein paar Tage Teil der Welt der Reichen und Schönen. Aber dieser Traum findet ein jähes Ende durch Missgunst und Feigheit der feinen Gesellschaft. Sie stürzt zurück in ihr kleines Leben und solidarisiert sich mit dem Kriegsversehrten Ferdinand.Gemeinsam suchen sie nach einer Möglichkeit, ihrer Armut zu entfliehen.

Mit freundlicher Unterstützung durch das

Münchner Heldentheater / Rausch der Verwandlung nach dem Roman von Stefan Zweig
Münchner Heldentheater / Rausch der Verwandlung nach dem Roman von Stefan Zweig

Warum dieser Roman für das theater?

Warum eine Dramatisierung von „Rausch der Verwandlung“? Haben wir inzwischen nicht schon genug Romane auf dem Theater? Und schon wieder einen Klassiker? Dazu habe ich mich entschieden, weil Zweigs Protagonisten den Dreck fressen, den ihnen die Gesellschaft im Jahre 1926 hinwirft. Weil sie das lange genug getan haben. Und weil sie schließlich Nein sagen zu dem Zauber. Sie wiedersetzen sich. Sie hören einfach auf, mitspielen zu wollen. Zu lange haben sie sich abgemüht, ein Teil dieser schönen, seligen, oberen Welt zu werden. Jetzt ist es genug! Sie benötigen nichts mehr. Sie lassen alles ziehen. Auch unsere heutige Wohlstandsgesellschaft existiert auf Kosten von Benachteiligten, dem Ausschuss unseres Konsum- und Leistungsdenkens. Es scheint so, als würden alle Gesellschaften zu jeder Zeit Arm und Reich produzieren, Oben und Unten, Privilegierte und Unterprivilegierte. Stefan Zweig hat diese Zusammenhänge in seinem Romanfragment sehr detailliert und klug beschrieben. Er war ein aufmerksamer und kritischer Beobachter des Politischen und Gesellschaftlichen. Mit seiner großartigen Vision für ein Leben in Frieden und Menschenwürde war er geradezu ein Utopist und seiner Zeit voraus. Für unsere Gegenwart ist er hoch aktuell. Wichtig, ihm nach wie vor eine Stimme zu verleihen und die Probleme zu benennen. Das macht diesen Roman wertvoll für das Theater.

Andreas Berner, Spielleiter


Münchner Heldentheater / Szene aus Nora reloaded 2015
Münchner Heldentheater / Szene aus Nora reloaded 2015

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